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Gestaltung & Copyright: IBW Informationskunst & Bildgestaltung Wollny Dipl. Ing. (fh) Volker Wollny, Schumannstr. 16, D-73430 Aalen Tel: +49-7361-45813 Fax: +49-7361-468671 EMail: v.wollny@ibwollny.de |
Die Härtsfeldbahn war eine meterspurige Nebenbahn im äußersten Osten Württembergs und im angrenzenden Bayern und gehörte als Privatbahn zunächst der Badischen Localbahn AG BLEAG, einer Tochter der Westdeutschen Eisenbahngesellschaft und später den Württembergischen Nebenbahnen, die aus der Filderbahn entstanden waren. Sie führte von Aalen nach Dilligen über Ebnat, Elchingen, Dossingen, Neresheim, Iggenhausen, Katzenstein, Dischingen, Reistingen, Ziertheim, Wittislingen, Zöschlingsweiler und Lauingen. Es bestadnen Holzverladestellen der Eisenbahn in Waldhausen-Glashütte, Brünstholz und Bärenloh. Der erste Abschnit der Bahn ist eine Gebrigsbahn mit Steigungen bis zu 25 Promille. Der Wiederaufbau und die Reaktivierung der Bahn wären für den ÖPNV und zur Entlastung der Straßen mehr als wünschenswert, da für die Umwelt und Landschaft entlastend. Der Verein Härtsfeld-Museumsbahn e.V. ist dabei zunächst wenigstens ein Teilstück wiede aufzubauen um hier ein historisch getreues Abbild des Betriebes zu zeigen, mit Persononenzug-, Güterzug-, Triebwagen- und Rollbock-Verkehr mit Normalspurwagen. Die Fahrzeuge der Härtsfeldbahn stammten u. a. von der Maschinenfabrik Esslingen, Fuchs und der Waggonfabrik Wismar. Die Härtsfelbahn viel 1972 der eisenbahnfeindlichen Verkehrspolitik und somit dem Profitstreben der Auto- und Erdölindustrie zum Opfer - Kraftfahrtzeugbranche und petrochemische Industrie bestimmen eben die Verkehrspolitik (nicht nur) in unserem Land.